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Harz-Kuppel-Technologie für Etiketten und Typenschilder

Time : 2026-02-01

Was ist Harz-Kuppelung?
Harz-Kuppelung auch bezeichnet als Gewölbte Harzbeschriftung oder Epoxid-Harz-Doming ist ein hochwertiges Veredelungsverfahren, bei dem ein klares, viskoses, UV-härtbares oder zweikomponentiges Epoxidharz auf bedruckte/gefräste Etiketten, Typenschilder oder Aufkleber aufgetragen wird. Das Harz egnet sich selbst und härtet zu einer dreidimensionalen, hochglänzenden, gewölbten Oberfläche aus, die die darunterliegenden Grafiken umschließt – sie vor Umwelteinflüssen schützt und gleichzeitig einen taktil wahrnehmbaren, augenfälligen 3D-Effekt erzeugt. Im Gegensatz zu flachen Laminaten oder Beschichtungen verleiht die gewölbte Harzschicht Tiefe, vergrößert die Grafiken für eine verbesserte Sichtbarkeit und bietet eine überlegene Haltbarkeit; daher ist sie eine bevorzugte Wahl für Premium-Branding, industrielle Kennzeichnung sowie Anwendungen im Außenbereich.
Grundmaterialien für das Harz-Doming
1. Gewölbtes Harz (das entscheidende Beschichtungsmaterial)
Zwei Haupttypen werden in der kommerziellen Produktion eingesetzt; beide bilden nach der Aushärtung eine klare, flexible und kratzfeste Oberfläche:

  • UV-härtbares gewölbtes Harz (Am häufigsten verwendet): Ein-Komponenten-Harz, das unter UV-Licht (Wellenlänge 365 nm/405 nm) schnell aushärtet (10–60 Sekunden). Kein Mischen erforderlich, null VOCs (flüchtige organische Verbindungen), umweltfreundlich und ideal für die Massenfertigung.
  • Zwei-Komponenten-Epoxidharz: Besteht aus Harz und Härter (im festen Verhältnis gemischt, z. B. 1:1 oder 2:1). Aushärtung bei Raumtemperatur (oder beschleunigt durch geringe Wärmezufuhr) innerhalb von 1–24 Stunden. Bietet außergewöhnliche chemische Beständigkeit und Haftfestigkeit und eignet sich daher für anspruchsvolle industrielle und außenliegende Anwendungen.

Wesentliche Harzeigenschaften: Hohe Transparenz (Lichtdurchlässigkeit >90 %), Kratzfestigkeit (Bleistifthärte 3–5H), Chemikalienbeständigkeit (Öle, Lösemittel, Reinigungsmittel), UV-Beständigkeit (verhindert Vergilben/Verblassen) sowie Flexibilität (verhindert Rissbildung bei Biegung des Untergrunds).

2. Grundsubstrat (der Etikettenkern)
Das Harz-Doming kann auf nahezu jeden bedruckten oder gravierten flachen Untergrund aufgebracht werden; die am häufigsten verwendeten Optionen für industrielle und kommerzielle Etiketten sind:

  • Metall: Aluminium (eloxiert/gelackt), Edelstahl, Messing (graviert/bedruckt für Marken- oder Identifikationszwecke).
  • Plastik: PVC, ABS, PET, Polycarbonat (bedruckte/gravurmarkierte Etiketten oder Overlay-Etiketten).
  • Vinyl/Polyester: Selbstklebende Aufkleber, flexible Etiketten für gekrümmte Oberflächen.
  • Papier/Karton: Werbeetiketten, Geschenkanhänger (nur für den Innenbereich geeignet).

3. Klebeschicht (für selbstklebende Etiketten)
Eine hochleistungsfähige druckempfindliche Klebschicht (PSA) wird auf die Rückseite des Trägermaterials aufgebracht – Acryl-PSA für Außenanwendungen/langfristige Haftung, kautschukbasiertes PSA für Innenanwendungen/kurzfristige Verwendung. Für dauerhafte industrielle Montage ist VHB-(Very High Bond-)Schaumstoffband eine Option bei gekrümmten/unregelmäßigen Oberflächen.

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Harz-Doming-Prozess (Schritt für Schritt)
Der Prozess ist für die Massenfertigung stark automatisiert und kann zudem manuell für Kleinserien/Prototypen durchgeführt werden; die Kernschritte sind bei UV-härtbaren und Epoxidharzen identisch (lediglich der Aushärtungsprozess unterscheidet sich).
1. Vorbereitung der Basisbeschriftung

  • Drucken/gravieren Sie Grafiken, Texte, Logos oder Seriennummern auf das ausgewählte Substrat (Siebdruck/Digitaldruck für farbige Grafiken, Lasergravur/Ätzen für Metallschilder).
  • Stanzen Sie das Substrat in kundenspezifische Formen (rund, rechteckig, unregelmäßig) aus und entfernen Sie das überschüssige Material; stellen Sie sicher, dass die Oberfläche sauber, trocken und frei von Staub/Öl ist (entscheidend für die Haftung des Harzes).

2. Vorbereitung des Harzes

  • UV-härtbares Harz: Verwenden Sie das einkomponentige Harz direkt (kein Mischen erforderlich); rühren Sie vorsichtig um, um Luftblasen zu vermeiden (Luftblasen verursachen Oberflächenfehler).
  • Zweikomponenten-Epoxidharz: Mischen Sie Harz und Härter im vom Hersteller angegebenen Verhältnis (z. B. 1:1) mit einem Rührer mit niedriger Drehzahl; entgasen Sie im Vakuumkammer für 1–5 Minuten, um Luftblasen zu entfernen (unbedingt erforderlich für eine glatte gewölbte Oberfläche).

3. Auftrag des Harzes

  • Automatisierter Auftrag (Massenfertigung): Verwenden Sie einen Präzisions-Dosierroboter mit Nadel/Spitze, um das Harz gleichmäßig auf die Etikettenoberfläche aufzutragen; der Roboter steuert das Dosier-Volumen, um die gewünschte Kuppelhöhe (0,5 mm–3 mm) zu erreichen.
  • Manuelle Auftragung (Kleine Serien): Verwenden Sie eine Spritze, einen Tropfapparat oder einen Spatel, um das Harz aufzutragen; das Harz gleicht sich aufgrund der Oberflächenspannung selbstständig aus und bildet eine gleichmäßige Kuppelform.

Wichtiger Hinweis: Das Dosier-Volumen bestimmt die Kuppelhöhe – mehr Harz erzeugt eine höhere, stärker ausgeprägte 3D-Wirkung (höhere Kuppeln vergrößern Grafiken effektiver).
4.Aushärten (Der entscheidende Härtungsschritt)

  • UV-härtbares Harz: Stellen Sie das etikettierte Substrat unter eine UV-LED-/Aushärtungslampe; härtet 10–60 Sekunden lang aus (die Zeit hängt von der Harzdicke und der UV-Intensität ab). Die Aushärtung erfolgt sofort und ermöglicht unmittelbare Nachbearbeitung (keine Wartezeit).
  • Zwei-Komponenten-Epoxidharz: Lassen Sie das Substrat in einer staubfreien Umgebung mit kontrollierter Temperatur (20 °C–25 °C) bei Raumtemperatur aushärten; die Aushärtezeit beträgt 1–24 Stunden (dickere Harzschichten benötigen eine längere Aushärtezeit). Eine niedrige Wärmezufuhr (40 °C–60 °C) kann die Aushärtung beschleunigen, kann jedoch bei Überhitzung Luftblasen verursachen.

5. Nachbearbeitung und Oberflächenfinish

  • Nach vollständiger Aushärtung entfernen Sie ggf. überschüssiges Harz an den Rändern der Kennzeichnung, um ein sauberes Endergebnis zu erzielen.
  • Bei selbstklebenden Etiketten bringen Sie eine schützende Abdeckfolie auf der Klebeschicht an, um Kontamination zu vermeiden.
  • Bei industriellen Typenschildern fügen Sie Montagelöcher (Bohren/Stanzen) für die mechanische Befestigung (Schrauben/Nietverbindungen) hinzu.

Wesentliche Vorteile der Resin-Dome-Technologie
1. Hervorragender Umweltschutz: Die dicke, nahtlose Harzschicht umschließt die Grafiken vollständig und bietet Schutzklassen IP65/IP67 gegen Wasser und Staub, UV-Schutz (verhindert Farbverblassen der Druckfarben bzw. Oxidation von Metallen) sowie Beständigkeit gegenüber Chemikalien (Öle, Lösungsmittel, Reinigungsmittel). Ideal für Außen-, Industrie- und Automobil-Anwendungen im Motorraum.
2. 3D-haptischer und visueller Reiz: Die hochglänzende, gewölbte 3D-Oberfläche verleiht ein Premium-Gefühl beim Anfassen und erzeugt visuelle Tiefe; das gebogene Harz verstärkt die darunterliegenden Grafiken/Texte und verbessert so Lesbarkeit und Markensichtbarkeit – deutlich auffälliger als flache Etiketten.
3. Außergewöhnliche Haltbarkeit: Das ausgehärtete Harz weist eine hohe Kratzfestigkeit (3–5H), Schlagfestigkeit und Flexibilität auf; es neigt nicht zum Reißen, Abblättern oder Absplittern, selbst wenn der Trägermaterial verbogen wird (z. B. bei gekrümmten Metall- oder Kunststoffoberflächen). Die Harzschicht schützt den Träger zudem vor Abrieb und Korrosion.
4. Langlebigkeit: Harz-gewölbte Etiketten haben eine Lebensdauer von 5–15 Jahren im Außenbereich und von über 10 Jahren im Innenbereich – deutlich länger als unbeschichtete oder laminierte Etiketten. UV-stabilisiertes Harz kann die Lebensdauer im Außenbereich auf über 20 Jahre verlängern.
5. Vielseitigkeit: Funktioniert mit allen Druck- und Gravurverfahren (Siebdruck, Digitaldruck, Lasergravur, Ätzen) sowie nahezu allen flachen Substraten (Metall, Kunststoff, Vinyl). Kann auf kleine Etiketten (z. B. Kennzeichnungsetiketten für elektronische Komponenten) und große Typenschilder (z. B. Schilder für Industrieanlagen) aufgebracht werden.
6. Anpassbarkeit: Die Kuppelhöhe (0,5–3 mm) ist vollständig anpassbar; das Harz kann eingefärbt werden (klar, farbig oder satiniert), um einzigartige visuelle Effekte zu erzielen (z. B. satiniertes Harz für eine mattierte Oberfläche, farbiges Harz zur Markenanpassung).

Einschränkungen und kritische Konstruktions-/Produktionsaspekte
1. Einschränkungen bei der Kuppelhöhe: Übermäßig hohe Kuppeln (> 3 mm) können während der Aushärtung zu Harzabsackung bzw. Rissbildung führen; hohe Kuppeln erfordern zudem dickere Substrate, um Verzug zu vermeiden. Ideale Kuppelhöhe: 0,5–2 mm für die meisten Anwendungen (optimale Balance zwischen 3D-Effekt und Aushärtungsstabilität).
2. Luftblasenfehler: Luftblasen im Harz verursachen unschöne Oberflächenfehler; vermeiden Sie schnelles Rühren, verwenden Sie eine Vakuumentgasung (bei Epoxidharz) und stellen Sie sicher, dass die Applikationsumgebung staubfrei ist.
3. Untergrundebene: Das Harz gleicht sich selbstständig aus, daher führt ein unebener Untergrund zu einer unebenen Kuppeloberfläche; stellen Sie sicher, dass das Basisetikett eben und steif ist (bzw. bei flexiblen Materialien nur minimale Verzugswerte aufweist).
4. Indoor-/Outdoor-Verträglichkeit: Papier- bzw. Kartonuntergründe eignen sich ausschließlich für den Innenbereich (Harz kann keine Wasserschäden am Papier verhindern); für den Außenbereich wählen Sie Metall (Aluminium/Edelstahl) oder UV-stabilisierten Kunststoff (PET/PC).
5. Kostenaspekt: Das Harz-Kuppelverfahren ist ein Premium-Prozess mit höheren Material- und Arbeitskosten als flache Beschichtungs- oder Laminierverfahren; es ist daher besonders kosteneffizient bei hochwertigen, langlebigen Etikettenanwendungen (nicht bei kostengünstigen, wegwerfbaren Etiketten).
6. Aushärtekontrolle: UV-Harz erfordert eine gleichmäßige UV-Bestrahlung (Schattenbereiche führen zu unvollständiger Aushärtung); Epoxidharz benötigt eine strenge Temperaturkontrolle (niedrige Temperaturen verlangsamen die Aushärtung, hohe Temperaturen verursachen Blasenbildung).

Typische Anwendungen

  • Industrielle Kennzeichnung: Harzüberwölbte Metallnamensschilder für Industrieanlagen, Asset-Tags, Beschriftungen für elektrische Schaltanlagen und Kennzeichnungen für Klimaanlagen (IP67-Schutz für raue Umgebungen).
  • Automobil- & Luftfahrtindustrie: Kennzeichnungen für Komponenten im Motorraum, Markenlogos für Interieurverkleidungen, Aufkleber für Felgen, Kennzeichnung von Luftfahrtkomponenten (beständig gegen Öl, Hitze und Vibrationen).
  • Elektronik und Konsumgüter: Markierung von Handy-/Tablet-Hüllen, Etiketten für Kopfhörer, Aufkleber für Bedienfelder von Haushaltsgeräten, Namensschilder für Elektrowerkzeuge (3D-haptischer Effekt für Premium-Branding).
  • Außenwerbung und Beschriftung: Beschriftungen für städtische Einrichtungen, Schilder für Parkanlagen-Ausrüstung, Außenkennzeichnungen für Versorgungseinrichtungen, Kennzeichnungen für maritime Ausrüstung (UV-/Wasserbeständigkeit für langfristigen Außeneinsatz).
  • Medizintechnik: Namensschilder für medizinische Geräte, Etiketten für Diagnosegeräte (chemikalienbeständig gegenüber Sterilisations-/Reinigungsmitteln).
  • Werbe- und Branding-Anwendungen: Individuelle harzüberwölbte Aufkleber, Geschenketiketten, Corporate-Swag, Plaketten für Trophäen/Auszeichnungen (3D-hochglänzender Effekt für auffälliges Branding).
  • Maritime Anwendungen und industrielle maritime Anwendungen: Aufkleber für Bootsrümpfe, Kennzeichnungen für Marine-Motoren, Schilder für Dock-Ausrüstung (beständig gegen Salzwasserkorrosion und UV-Strahlung).

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